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Bruno Weber, Foto: Mariann Weber-Godon

 Bruno Weber

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Gesicht, Bruno Weber

Bruno Weber: Biografie


 

 

 

 

Bruno Weber, phantastischer Realist und Architekt seiner Träume. Die Wurzeln des heute gut 70-jährigen Künstlers und Begründers des phantastischen Realismus in der Schweiz liegen in der Malerei.

 

 

Bis Mitte 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts entstanden in drei auf einander folgenden Epochen Bilder von musealem Wert:

 

 

- Poetische Werke: Porträts

- Expressive Werke: Landschaften und Stillleben

- Surreale und phantastische Werke

 

 

Seit den frühen 60er-Jahren realisiert der vielfältige Künstler, der vom Erfinder bis hin zum Baumeister alle Funktionen selber wahrnimmt, mit klarer Vision den phantastischen - und inzwischen schweizweit bedeutendsten - Skulpturenpark vor den Toren Zürichs. Eine Symbiose aus gelebter Kunst und Natur.

 

 

 

 

 

1931 Geboren am 10. April in Dietikon
Primar- und Sekundarschule in Dietikon
1947 Kunstgewerbeschule in Zürich unter Johannes Itten, dem Begründer der Farbenlehre
bis 1949 Ausbildung als Lithograph bei Orell Füssli in Zürich
1950 Studienaufenthalt in Rom
Studienreisen nach Italien, Griechenland und der Tschechoslowakei
ab 1962 Bau des Gesamtkunstwerkes und Atelier-Wohnhauses mit 25m hohem Turm und ständige Erweiterung des Bruno Weber Skulpturenparks, der sich in der Gemeinde Spreitenbach befindet (Postzustellung via 8953 Dietikon).

In der Schweiz bildet dieser auf 20'000 m2 der grösste zeitgenössische Park seiner Art.
2003 40-Jahr-Jubiläum des Bruno Weber Skulpturenparks

 

 

 

 

 

Bruno Weber ist dem Limmattal, seiner Heimatregion, treu geblieben.

 

 

1931 in Dietikon geboren hat er von klein auf gemalt und gestaltet. Der Maler Max Gubler ermunterte ihn zum Besuch der Schule für Gestaltung in Zürich. Danach unternahm der junge Maler Studienreisen nach Italien, Griechenland und in die Tschechoslowakei.

 

 

Ab 1962 entstand - begonnen mit einem Atelierhaus - der Skulpturenpark auf einem Familiengrundstück in Spreitenbach exakt an der Grenze zu Dietikon.

 

 

Bruno Weber wandte sich ab 1969 immer mehr dem plastischen Gestalten zu. Er betätigte sich als  Architekt, Maurer, Zimmermann, Erdarbeiter. All seine Produkte, für das Leben und den täglichen Gebrauch bestimmt, erhielten eine künstlerische Gestalt; z.B. wurde die Rutschbahn für die Kinder zu einer Schlange über den Teich, verwandelte sich der Gartengrill in einen Feuervogel mit passendem Tisch und Hockern.

 

 

In unermüdlicher Eigenarbeit von Bruno Weber und seiner Frau Mariann Weber-Godon entstand das künstlerisch intensiv gestaltete Wohnhaus, das Grundstück wurde in einen Park mit phantastisch-surrealen Skulpturen verwandelt.

 

 

Trotz der Grösse der Kunstwerke wird Bruno Weber immer wieder zu Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland eingeladen, und der Park mit seinen Skulpturen und verborgenen Plätzen diente schon öfter als Film- oder Fernsehkulisse.

 

 

International bekannt wurde er u.a. durch die künstlerische Gestaltung am Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Sevilla, 1992. Das Drachentor bildete den Eingang zum Papierturm, im Inneren des Turmes standen Hirsche als Lichtträger, vom Turm guckten Eulenjunge auf die Besucher. Zwei Alphörner konnte man auf dem Treppenaufgang blasen, das Froschalphorn und den Älpler in seinen langen Zopf.

 

 

In München wird das Nobelrestaurant «Tantris» von aussen wie von innen mit Skulpturen von Bruno Weber belebt.

 

 

Eine 20m hohe Eulenskulptur steht als Eckskulptur an der Widnerhauptstrasse / Karlsplatz. Hinter Ihren Flügeln ist der Leseerker der TU-Bibliothek. Als Gesimsfiguren wachen 12 Jungeulen auf dem Gebäude. Dies war eine Auftragsarbeit der Stadt Wien.

 

 

Die Platzgestaltung auf dem Uetliberg, Uto Kulm, von 1991 bis 2003 ist von Bruno Weber. Die Spinne als Hüterin des Brunnens bildet das Hauptwerk, vier Jungspinnen speien in alle vier Himmelsrichtungen das Wasser aus Ihren Mäulern. Hirsche sind Lichtträger auf diesem Zürcher Hausberg. Heute steht noch der Skulpturenweg.

 

 

Das Gesamtkunstwerk zu vollenden ist das Hauptanliegen des heute gut 70-jährigen Künstlers. Die 105 m langen Flügelhunde sind bereits gefertigt und begehbar. Die drei Raupen als Raum der Wandlung und Museum für die Ölbilder Bruno Webers, sowie der Wassergarten sind die Vollendung des Skulpturenparks.

 

 

 

 

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Aktualisiert: 30.04.10                   © Bruno Weber